Deshalb wurde FCB-Verteidiger Flavius Daniliuc so schnell wieder fit
Der österreichische Verteidiger Flavius Daniliuc ist beim FC Basel nach einer Verletzung viel früher auf den Platz zurückgekehrt als zunächst angenommen. Möglich gemacht hat es nach Aussage des 24-Jährigen die medizinische Abteilung des FCB und etwas Risiko.
Ein Faserriss in der hüftbeugenden Muskulatur setzte den Abwehrspieler Mitte Februar ausser Gefecht. Daniliuc zog sich die Blessur bei der 0:2-Pleite in Sion zu. Die Diagnose war zunächst nicht sonderlich positiv: «Wir haben mit sechs bis acht Wochen Pause gerechnet. Jetzt habe ich es in vier geschafft», wird der Verteidiger von «Blick» zitiert. Der Österreicher spricht ein Sonderlab an die medizinische Abteilung und an die Physiotherapeuten des FCB aus. «Nach meiner Verletzung hatten wir ein Gespräch. Ich wollte so schnell wie möglich zurückkommen. Darum haben wir es mit einer gewissen Risikoabwägung auch bewusst forciert», erklärt er den Prozess.
Daniliuc sass beim 3:1-Sieg gegen Servette am vergangenen Wochenende zunächst auf der Ersatzbank. Wegen einer Blessur von Becir Omeragic wurde er aber bereits in der ersten Halbzeit eingewechselt. Die Partie hat er gut und ohne irgendwelche Rückschläge überstanden. Der FCB-Profi fühlt sich nun sogar fitter als vor der Verletzung: «So wie ich mich fühle und trainiert habe, bin ich bei mehr als 100 Prozent. Ich fühle mich körperlich besser als vor der Verletzung.»
Ganz offensichtlich ist er bereit wieder die gewohnte Leaderrolle in der Defensive zu übernehmen, die er vor dem zwischenzeitlichen Rückschlag innehatte.
Als nächstes steht am kommenden Sonntag das Auswärtsspiel in Winterthur an.












