Die Grasshoppers befinden sich weiterhin in einer äusserst prekären Situation: Den Zürchern droht ein weiteres Mal der Abstieg, die Form der letzten Woche ist miserabel. Auch der Trainerwechsel von Gerold Scheiblehner hin zu Gernot Messner hat bislang keinerlei positive Wirkung gezeigt. Nun wird mit Ricardo Moniz ausgerechnet ein früherer Trainer von Stadtrivale FC Zürich ins Spiel gebracht.

Wie «Blick»-Fussballchef Tobias Wedermann im Podcast «Forza» erzählt, ist der Niederländer für die Aufgabe bei den Hoppers durchaus offen. Moniz würde sich ein allfälliges Angebot des Super League-Klubs zumindest anhören. Dies obwohl er zurzeit in der Slowakei beschäftigt ist und beim AS Trencin über einen Vertrag bis 2028 verfügt.

Eine Rückkehr in die Schweiz scheint für den ehemaligen Angestellten des FC Zürich aber durchaus reizvoll. Beim FCZ musste er vor Jahresfrist nach rund anderthalb Jahren unfreiwillig gehen: Der Verein wollte mit ihm nicht mehr in die aktuelle Saison gehen. Moniz hat rasch wieder eine neue Anstellung gefunden.

Ob seine Reise nun tatsächlich zu GC führt, ist noch ungewiss. Der Sportchef der Zürcher, Alain Sutter, hatte einen neuerlichen Trainerwechsel nach der 0:4-Niederlage gegen Sion am vergangenen Montag zunächst ausgeschlossen und nahm die Spieler in die Pflicht. Andererseits wies er in der Vergangenheit immer wieder auf die Schnelllebigkeit im Fussballbusiness hin. Diese könnte auch die Hoppers einholen. Dass Moniz eine Mannschaft motivieren und rasch für sich gewinnen kann, hat er in der Vergangenheit bewiesen.

Mehr Dazu
Mehr entdecken