Ricardo Rodriguez stellt erneut Gespräche mit Super League-Klubs in Aussicht
Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez steht sportlich vor einer ungewissen Zukunft. Wie schon im Vorjahr könnte er wieder mit Super League-Klubs Gespräche führen.
Damals interessierten sich sein Stammklub FC Zürich und auch der FC Sion für den 33-jährigen Linksverteidiger. Gepasst hat es am Ende nicht ganz. Rodriguez blieb bei Betis, wo er nun um die Champions League-Qualifikation kämpft.
Wo es für den 33-jährigen Routinier nächste Saison weitergeht, ist aber noch völlig offen, wie dieser gegenüber «Blick» verlauten lässt. Sein Ziel sei es, die Zukunft noch vor der WM zu regeln – auch wegen seiner Familie: «Vor zwei Jahren ging ich mit der exakt gleichen Situation an die EM, als mein Vertrag bei Torino ausgelaufen war. Ich hatte keine Ahnung, wo mein Weg danach weitergehen wird, wann ich wieder ins Training muss und wo meine Familie und ich hinzügeln werden, wo meine Kinder zur Schule gehen werden und, und, und. Das ist natürlich eine sehr stressige Situation für meine Familie und mich, über die ich mir schon viele Gedanken und teils auch Sorgen mache.»
Eine Rückkehr in die Schweiz könnte eine Option sein. Insbesondere mit Sion habe es letztes Jahr gute Gespräche gegeben: «Sowohl mit dem Präsidenten Christian Constantin als auch mit Sportchef Barth haben sehr positive Gespräche stattgefunden. Und die Resultate von Sion zeigen auch, dass im Wallis gut gearbeitet wird. Wer weiss, vielleicht gibt es in diesem Sommer ja nochmals Gespräche.»
Grundsätzlich könnte sich Rodriguez jedoch auch vorstellen, in Andalusien zu bleiben. Betis schätzt seine Erfahrung, wie er immer wieder erfährt: «Trainer Manuel Pellegrini weiss genau, was er an mir hat, und setzt auf mich. Es könnte sein, dass wir uns für die Champions League qualifizieren. Das würde ich gern nochmals erleben und ich glaube, dem Klub ist auch bewusst, dass ich mit meiner Erfahrung helfen könnte.»
Daneben reizt den Linksfuss allerdings im Herbst seiner Karriere auch ein Engagement in der Wüste. Mit einem ehemaligen Nati-Kollegen hat er sich darüber bereits ausgetauscht: «ich könnte mir weiterhin vorstellen, beispielsweise in den Emiraten zu spielen. Ich habe mich auch mit Haris Seferovic ausgetauscht über das Leben und den Fussball in Dubai.»
Völlig unklar ist für Rodriguez indes, wie es nach seiner Aktivkarriere weitergeht. Aktuell konzentriere er sich voll und ganz auf die Arbeit auf dem Platz, die ihm weiterhin sehr viel Spass mache. Was danach komme, sei auch für ihn selbst noch ungewiss.












