Cristiano Ronaldo kassiert eine Verwarnung der Saudis
Cristiano Ronaldo hat sich zu Beginn dieser Woche geweigert für Al-Nassr aufzulaufen. Dafür kassiert er nun die Quittung.
Ein Sprecher der Saudi Pro League bestätigt gegenüber der «BBC», dass der 41-jährige Portugiese eine Verwarnung erhalten hat. «Kein Einzelner, wie bedeutend er auch sein mag», dürfe sich über seinen Verein erheben, betonte der Ligafunktionär. Ronaldo hatte die Wogen am Mittwochabend mit einem Beitrag in den sozialen Medien zu glätten versucht. Er lud ein Bild hoch, das ihn beim Training bei Al-Nassr zeigt. Dazu postete er ein gelbes und ein blaues Herz – die Vereinsfarben seines Klubs.
CR7 ist mit der Transferpolitik des Staatsfonds PIF unzufrieden, der die Leitung über vier Klubs in der saudischen Liga hat. Al-Nassr wird aus seiner Sicht im Vergleich zu anderen Vereinen zu schlecht behandelt.
Der Ligasprecher sagt dazu: «Entscheidungen über Spielerverpflichtungen, Ausgaben und Strategie liegen in der Verantwortung der Vereine und erfolgen innerhalb eines Finanzrahmens, der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsgleichgewicht gewährleisten soll. Dieser Rahmen gilt ligaweit gleichermassen.»
Letztlich gibt es für Ronaldo von Seiten des Funktionärs auch lobende Worte. Dieser habe sich «seit seiner Ankunft bei Al-Nassr voll und ganz eingebracht und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt. Wie jeder Spitzensportler will er gewinnen.»












