Gianni Infantino stellt sich erneut zur Wiederwahl als FIFA-Präsident
Zehn Jahre ist Gianni Infantino inzwischen als FIFA-Präsident im Amt. Dabei soll es nicht bleiben. Der Walliser stellt sich zur Wiederwahl im kommenden Jahr.
Dies bestätigt der 56-Jährige, der am 26. Februar 2016 die Nachfolge von Sepp Blatter (90) angetreten hatte. Die Wahl findet anlässlich des 77. FIFA-Kongresses im März 2027 in Marokko statt. Infantino geht mit sehr grossen Chancen ins Rennen. Die südamerikanischen, die afrikanischen und die asiatischen Verbände haben ihm nämlich bereits ihre Unterstützung für eine weitere Amtszeit zugesagt. Der europäische Verband UEFA hat sich bislang noch nicht positioniert. Auf diesen kommt es aber letztlich nicht an, wenn die anderen Verbände ihn unterstützen.
2019 und 2023 stellte sich Infantino bereits zur Wiederwahl und gewann ohne ernsthafte Herausforderer problemlos. Die Ausgangslage scheint nun wieder dieselbe zu sein. Bislang zeichnet sich nicht ab, dass es einen ernsthaften Konkurrenten gibt.
Da die ersten drei Jahre von 2016 bis 2019 nicht als vollständige Amtszeit gewertet wurden, befindet sich Infantino zurzeit in seiner zweiten Phase als FIFA-Präsident und darf deshalb bis 2031 weitermachen. Gemäss Statuten darf das Oberhaupt des Weltverbandes maximal drei Amtszeiten absolvieren.
Infantino zeigte sich am Donnerstag begeistert von sich und seinem Verband: «Die FIFA ist heute definitiv eine respektierte und vertrauenswürdige Organisation. Wir sind präsent, wir sind da, wir lassen unsere Stimme hören, und wir haben einen echten Einfluss. Die FIFA ist in der besten Verfassung aller Zeiten.»












