Ralf Rangnick könnte über die Weltmeisterschaft im Sommer hinaus Trainer der österreichischen Nationalmannschaft bleiben.

Offenbar sind zurzeit beide Seiten mit der Zusammenarbeit zufrieden, nachdem es in der Vergangenheit auch schon grössere Unstimmigkeiten gab (4-4-2.ch berichtete). Der deutsche Traditionsklub Hertha BSC ist im vergangenen Jahr ebenfalls an Rangnick herangetreten. Der 67-Jährige entschied sich dann aber für den ÖFB. Dort könnte er seine Funktion als Nationalcoach längerfristig wahrnehmen.

ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll meinte zuletzt, dass sogar noch vor WM-Start eine Einigung über einen neuen Vertrag zustande kommen könnte: «Wir werden schauen, ob es vor oder nach der WM möglich ist, aber ich denke, es ist vor der WM möglich.» Die Gespräche sollen demnach «sehr positiv» verlaufen.

Sportdirektor Peter Schöttel lobte Rangnick zuletzt ein weiteres Mal: «Der Teamchef ist spannend, die Spieler sind spannend und die Spiele sind spannend. Jeder traut uns etwas zu, wir selbst auch.»

Salärtechnisch winken Rangnick laut «Sky» 2 Mio. Euro brutto pro Jahr. Sponsoren des ÖFB könnten einen Teil des Gehalts zahlen. Der Teamchef hat sein jetziges Amt im Sommer 2022 angetreten. An der WM bekommt er es mit seinem Team in der Gruppenphase mit Jordanien, Argentinien und Algerien zu tun.

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