Haris Tabakovic bereitet sich abseits des Fussballplatzes bereits auf die Zeit nach der Aktivkarriere vor. Dabei hat er auch Berührungspunkte mit Arsène Wenger.

Der langjährige Arsenal-Trainer arbeitet bereits seit längerer Zeit für die FIFA. Zuletzt stand der Franzose eher überraschend in direktem Kontakt mit Tabakovic, wie dieser der «Sport Bild» erzählt. Der 31-Jährige bestreitet bei der FIFA einen Management-Lehrgang, der ihn auf eine Führungsrolle im Fussball-Business vorbereiten soll. Im Mai stehen bereits die Abschlussprüfungen an. Davor bereitete sich der Stürmer mit Wenger vor, wie er erzählt: «Vor allem aber das Netzwerk, das ich hier aufbauen kann, ist der Wahnsinn. Mein Bewerbungs-Gespräch war zum Beispiel ein Video-Call mit Arsène Wenger. Das war krass, da habe ich mir wirklich jedes Wort gut überlegt. In den Online-Seminaren war zuletzt der CEO von Brighton.»

Aktuell steht für den früheren YB- und GC-Stürmer noch der Sport im Vordergrund: Da wartet im Sommer mit der WM-Teilnahme mit Bosnien ein grosses Highlight. Unter anderem treffen die Südosteuropäer in der Gruppenphase auf die Schweiz.

Danach könnte es für Tabakovic zu einem neuen Klub gehen. Gladbach kann die 5 Mio. Euro-Kaufoption wohl nicht aktivieren. Bislang hat es jedenfalls noch keine Gespräche über einen Verbleib gegeben. Das Interesse am Angreifer ist aber im In- und Ausland gross. Unter anderem zeigt der VfL Wolfsburg Interesse. Auch Lille und Leeds United haben ihn auf dem Schirm. Noch liegen die Transferrechte an ihm bis 2027 bei Hoffenheim.

Mehr Dazu
Mehr entdecken