Uli Hoeness schliesst 200 Mio. Euro-Verkauf von Olise explizit aus
Der FC Bayern bestreitet seine Zukunft definitiv mit Michael Olise. Selbst wahnsinnige Summen würden den deutschen Rekordmeister nicht ins Wanken bringen, wie Ehrenpräsident Uli Hoeness auf einer öffentlichen Veranstaltung sagt.
Der 74-Jährige wird auf dem KI-Festival «data:unplugged» in Münster auf die jüngsten Gerüchte angesprochen, wonach Liverpool eine Summe von bis zu 200 Mio. Euro für Olise investieren könnte. Selbst dies beeindruckt Hoeness aber nicht im Geringsten. «Falls das stimmt – ich glaube nicht, dass es stimmt -, aber Liverpool hat ja in diesem Jahr 500 Millionen ausgegeben und spielt eine sehr schlechte Saison. Also wir werden nicht dazu beitragen, dass sie nächstes Jahr besser spielen», sagt der frühere Vorstandsboss lapidar.
Für Hoeness geht es darum, die besten Spieler für die Bayern auflaufen zu lassen und nicht darum, möglichst viel Geld einzunehmen: «Wir spielen dieses Spiel für unsere Fans. Wir haben 430.000 Mitglieder, wir haben viele Millionen Fans auf der ganzen Welt, und es nützt ihnen wenig, wenn wir 200 Millionen auf dem Konto haben und jeden Samstag deswegen schlechter Fussball spielen.»
Acuh Real Madrid soll sich intensiv mit Olise beschäftigen. Der amtierende Bayern-Präsident Jan-Christian Dreesen hat sich zuletzt ebenfalls zur Personalie geäussert. Er ist überzeugt, dass der französische Topstürmer auch gar nicht weg will: «Wir spielen um Titel, und das ist das Wichtigste für solche Ausnahmespieler. Da gibt es nicht so viele Vereine, und wir sind sicherlich einer derjenigen, die das können. Deswegen bin ich total sicher, dass Michael weiss, was er an uns hat.»
Vorläufig ist der Angreifer bis 2029 an den deutschen Rekordmeister gebunden. In der aktuellen Saison sind ihm in 39 Spielen bereits wieder 16 Treffer und 27 Assists gelungen.












