Dass Ricardo Rodriguez den VfL Wolfsburg im kommenden Sommer verlassen wird, ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Verwirrung herrscht jedoch über die Ausstiegsklausel des Schweiz-Chilenen.

In einer mehr als desolaten Saison des VfL Wolfsburg ist Ricardo Rodriguez noch einer der wenigen Spieler, der Bundesliga-Niveau bewies. Seine Polyvalenz in der Defensive und das technisch feine Füsschen bei Standards haben viele Interessenten geweckt.

Dem Vernehmen nach buhlen aktuell Inter Mailand, Schalke 04, Paris St. Germain und Olympique Marseille um das Spielrecht des Schweizers mit chilenischen Wurzeln. Verwirrung herrscht jedoch bei der Ausstiegsklausel, die der etatmässige Linksverteidiger in seinem bis 2019 datierten Vertrag stehen hat.

Während «Sky»-Journalist Fabrizio Romano den entsprechenden Passus auf 22 Millionen Euro taxiert, schreibt die «Bild» von einer Summe in Höhe von 18 Millionen, die ein interessierter Klub berappen müsste. Wirklich ernst wurde es bislang aber nicht. Rodriguez spielt seit Winter 2012 für Wolfsburg, damals kam er für 8,5 Millionen vom FC Zürich.

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