Weil Carlo Ancelotti nach Real Madrids 1:1 gegen Girona seinen Unmut mit Blick auf die Schiedsrichterleistung zum Ausdruck bringt, droht ihm offenbar eine längere Sperre.

Carlo Ancelotti hatte am Sonntag nichts zu lachen. Der Italiener regte sich darüber auf, dass Real Madrid einen Elfmeter kassierte, obwohl aus seiner Sicht keine strafbare Aktion von Marco Asensio vorlag: «Die erste Situation ist sehr klar, denn es war kein Handspiel. Ich habe mit Marco geredet und ihn gefragt und er sagte: ‚Nein, ich habe ihn nicht berührt.‘ Wenn er den Ball berührt, kann man darüber streiten, aber es war nicht so. Das haben sie erfunden.»

Daraufhin wurde laut «AS» aufgrund Ancelottis Kritik an Schiedsrichter Melero López ein Disziplinarverfahren vom spanischen Fussball-Verband eröffnet. Die Vorwürfe des 63-jährigen Übungsleiter verstossen gegen das Reglement des spanischen Fussball-Verbands in dem es unter anderem heisst, dass Äusserungen «die eine Missbilligung der Tätigkeit eines Mitglieds des Kollektivs implizieren, wenn sie mit Verachtung vorgetragen werden oder wenn eine beleidigende, beschimpfende, erniedrigende oder missbräuchliche Sprache verwendet wird» geahndet werden. Im Extremfall würde dem Real-Chefcoach demnach eine Sperre von vier Spielen drohen.

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