Ex-Winti-Coach Ognjen Zaric startet in Österreich richtig durch
Kurz vor Weihnachten 2024 wurde Ognjen Zaric beim FC Winterthur entlassen, nachdem er erst im Sommer davor vom Assistenten von Patrick Rahmen zum Cheftrainer ernannt wurde. Für den jungen Coach war dies ein harter Schlag. Davon hat er sich aber bestens erholt.
Zaric, der auch schon für den Nachwuchs des FC Basel arbeitete, fand Anfang dieses Jahres beim österreichischen Erstligisten SCR Altach eine neue Anstellung und kann auf eine sehr geglückte Anfangsphase zurückblicken: In der Meisterschaft resultierten zwei Siege und ein Remis und im ÖFB-Cup setzte sich Altach sensationell mit 3:1 gegen Meister Sturm Graz durch und steht im Halbfinale. Zaric hat offenbar sofort die richtigen Knöpfe gedrückt, um Erfolg zu haben. Altach kämpft in den verbleibenden zwei Partien sogar um den Einzug in die Meistergruppe, wo die sechs besten Teams um den Titel und die Europacup-Plätze kämpfen. Der Rückstand auf den 6. Platz beträgt aktuell nur einen Zähler.
Zaric, der auch über den serbischen Pass verfügt, hat in seiner österreichischen Heimat das Glück wieder gefunden. Der Abschied aus Winterthur vor gut einem Jahr schmerzte ihn hingegen, wie er «Blick» erklärt: «Es trifft einen, das kann man nicht wegdiskutieren.»
Der 37-Jährige hätte im Sommer 2024 auch als Assistent von Rahmen zu den Young Boys wechseln können. Rein finanziell wäre dies für ihn sehr lohnenswert gewesen. Er entschied sich aber für den Cheftrainerposten in Winterthur. «Klar wäre es für meinen Rucksack reizvoll gewesen, wenn ich als Assistenztrainer mit YB die Champions League hätte erleben können, aber es war für meine Entwicklung richtig und wichtig, dass ich mich dieser Aufgabe gestellt habe.» Winterthurs Sportchef Oliver Kaiser habe sich damals intensiv um ihn bemüht. Nur gut ein halbes Jahr danach folgte die Trennung.
Zaric hat im Anschluss neben einem Französischkurs auch bei mehreren Trainern hospitiert. Unter anderem auch bei Bo Henriksen, der in Mainz inzwischen auch Geschichte und durch Urs Fischer abgelöst wurde. Dort hat er viel gesehen und einiges gelernt, was ihm nun in Altach zugutekommt.












