Der neue FCZ-Abwehrchef Alexander Hack kritisiert das Team scharf
Der FC Zürich hat gegen Lausanne-Sport am Mittwochabend eine weitere Niederlage eingefahren. Der neue Abwehrchef Alexander Hack scheut nicht vor Kritik zurück.
Der 32-Jährige war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht einverstanden. «Wir müssen uns hinterfragen. Jeder ist Profi genug, dass er weiss: Wenn um 20.30 Uhr ein Flutlichtspiel bei uns zu Hause ist, dann müssen wir alles reinhauen. Ich weiss nicht, ob wir das heute gemacht haben», wird Hack nach der Partie von «Blick» zitiert.
Der frühere Bundesliga-Verteidiger stellt also öffentlich die Mentalität der Mannschaft infrage. Dabei geht es ihm um grundlegende Dinge: «Verteidigen, Gas geben, Schüsse blocken, Zweikämpfe führen: Das kann jeder, auch wenn er kein Selbstvertrauen hat. Aber das haben wir heute nicht über 90 Minuten gemacht.» Letztlich habe es in der 90. Minute die Quittung für die schlechte erste Halbzeit gegeben: Die Gäste aus der Romandie erzielten in der Schlussphase noch den 2:1-Siegtreffer. Die Zürcher bleiben mit null Punkten zurück.
Hediger stimmt zu
Zustimmung erhält Hack bei seiner Kritik von Trainer Dennis Hediger, der ebenfalls nicht begeistert war über den Auftritt seiner Spieler: «Das hat viel mit Mentalität zu tun. Natürlich ist es nie der Gameplan, das Laufduell nicht aktiv zu bestreiten.»
Die Saison für den FCZ ist praktisch gelaufen: In akuter Abstiegsgefahr ist er mit sieben Punkten Vorsprung auf den Barrageplatz nicht. Die Top 6 und damit der Europacup in der kommenden Saison werden erneut verpasst. Alle Saisonziele werden verpasst.












