Fussballspieler, die auf ihren eigenen Erfolg wetten: ein Blick auf die Ethik hinter Sportwetten
Sportwetten sind ein milliardenschweres Geschäft, das nahezu auf der ganzen Welt betrieben wird. Dabei steht der Fussball wenig überraschend an erster Stelle, denn abgesehen von einigen wenigen Ländern wie den USA übertrifft er auf der Popularitätsskala alle anderen Sportarten. Angesichts der grossen medialen Aufmerksamkeit überrascht es nicht, dass wir immer wieder von Fussballspielern hören, die auf ihren eigenen Erfolg oder sogar dagegen wetten. Doch ist das überhaupt erlaubt oder ethisch vertretbar? Hier braucht es eine genauere Betrachtung.
Trotz strenger Vorgaben bleibt gezielte Manipulation ein Thema
Praktisch alle grossen Verbände, darunter DFB, FIFA und UEFA, verbieten aktiven Spielern auf Fussballspiele zu wetten. Das gilt insbesondere für Spiele, an denen sie selbst beteiligt sind, aber auch andere Spiele innerhalb der beteiligten Wettbewerbe oder sogar darüber hinaus. Generell sind die Regelungen extrem streng, da eine Manipulation des Spielverlaufs nicht ausgeschlossen werden kann. Deswegen betreffen die Vorgaben nicht nur die Spieler selbst, sondern auch Familie und Freunde. Zwar müssen Buchmacher wie Online Casinos die Identität ihrer Spieler verifizieren. Allerdings reicht das nicht immer aus, um Wettbetrug vollständig zu verhindern. Bei anderen Glücksspielen wie denen auf dieser Seite geht es in erster Linie um unterhaltsame Spieloptionen ohne finanzielles Risiko. Da die meisten Slot Games komplett auf Zufallsgeneratoren basieren, kann der Ausgang der Spiele nicht beeinflusst werden. Spieler müssen sich daher keine Sorgen um irgendeine Manipulation machen.
Bei Missachtung der Regelungen drohen harte Strafen
Wenn Spieler verbotenerweise Sportwetten abschliessen, fällt das nicht immer auf. Es macht nun mal auch einen Unterschied, ob ein Spiel bewusst manipuliert wird oder Profis auf einen Sieg ihrer Mannschaft wetten, weil sie auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen. Trifft ein Schiedsrichter offensichtliche Fehlentscheidungen im Zusammenhang mit Wettbetrug, hat dies gravierende Konsequenzen. Ein Ende der Karriere wie beim Fall Hoyzer ist bei Fussballspielern trotzdem unwahrscheinlich. Längere Sperren von mehreren Monaten und hohe Geldstrafen sind hingegen keine Seltenheit. So wurde etwa Joey Barton aus England für seine Wetten in der Premier League und anderen Wettbewerben für 18 Monate von allen fussballbezogenen Aktivitäten gesperrt. Zudem musste er eine Strafe von 30.000 Pfund zahlen.
Sportwetten sind für viele Spieler äusserst reizvoll
Natürlich stellt sich die Frage, wieso professionelle Fussballspieler trotz der möglichen Konsequenzen ein derart grosses Interesse an Sportwetten haben und ein einziger Grund lässt sich nur schwer festmachen. Während bei den einen eine finanzielle Motivation vorliegt, geht es den anderen schlichtweg um den damit verbundenen Spielspass beziehungsweise den mit dem Wetten verbundenen Nervenkitzel. Indem sie auf Spiele wetten, an denen sie selbst beteiligt sind, gehen sie ein zusätzliches Risiko ein. Dieses zusätzliche Risiko sorgt für mehr Adrenalin und kann sogar ein regelrechter Leistungsbooster sein.
In unteren Ligen ist der finanzielle Anreiz besonders gross
Die Gründe für Sportwetten im Profifussball sind unterschiedlich. Eingefleischte Profis aus der Bundesliga oder einer anderen höheren Liga haben ganz andere Gründe zu wetten als ein Spieler, dessen Gehalt gerade so zum Leben reicht oder der gar einen zweiten Job ausüben muss. Hier geht es weniger um den Spielspass, sondern vielmehr um den finanziellen Anreiz beim Wetten. Aus gutem Grund fand eine der grössten Manipulationen Deutschlands in den unteren Ligen statt, darunter der 3. Liga, zwei Regionalligen und mehreren Oberligen. Wer alles verwickelt war, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Wir wissen nur, dass mindestens 17 Fussballspiele manipuliert wurden.
Werbung für Sportwettenanbieter bleibt eine häufige Einnahmequelle
An sich müssen Fussballspieler nicht einmal selbst wetten, um durch Sportwetten Geld zu verdienen. Sie sind schliesslich einflussreiche Gesichter, die das Vertrauen vieler Fans geniessen. Dieses Potenzial als Werbeträger nutzen gerade Profis aus den höheren Ligen gerne, um zusätzlich zu ihrem Gehalt lukrative Einnahmen zu erzielen. Im Gegensatz zum Abschluss von Wetten ist es Spielern prinzipiell erlaubt, Werbung für Sportwettenanbieter zu machen, solange sie die gesetzlichen Vorgaben einhalten. Ob das gut ankommt, ist hingegen eine andere Geschichte. Viele Fans sehen die Verbindung zwischen Glücksspiel und Sport kritisch. Andere sind hingegen der Ansicht, dass es sich um eine vollkommen legitime Einnahmequelle handelt.
Viele Profispieler begeistern sich für Glücksspiele
Wir dürfen nicht vergessen, dass Fussballspieler nicht nur Interesse an Sportwetten haben. Generell begeistern sich viele Profis für Glücksspiele. Gerade Tischspiele wie Poker erfreuen sich einer grossen Beliebtheit. Das ist nachvollziehbar, da professionelle Fussballspieler genug finanzielle Mittel parat haben, um ohne finanzielle Sorgen am Pokertisch zu sitzen und gemeinsam mit Freunden oder anderen Stars in einem Casino ihr Glück zu versuchen. Das damit verbundene Risiko erinnert viele sogar an den Nervenkitzel, den sie auf dem Spielfeld verspüren.
Die meisten Menschen können ohne ethische Bedenken wetten
Zugegebenermassen gibt es gewisse Bedenken, wenn professionelle Sportler eine Wette abschliessen. Die meisten Menschen müssen sich jedoch keine Gedanken um ethische Interessenkonflikte machen. Glücksspiel ist bereits seit Jahrhunderten ein integraler Bestandteil der Gesellschaft und wird es voraussichtlich auch bleiben.
Disclaimer: Gesponserter Beitrag












