Der Aufstieg des Vincent Kompany: Wird er dieses Jahr alle Rekorde brechen?
Es ist eine Erfolgsgeschichte, die im Sommer 2024 mit einer Trainerentscheidung begann, die zunächst für viel Skepsis gesorgt hat. Vincent Kompany war zwar als vielversprechendes Trainertalent europaweit bekannt, doch war der belgische Fußballlehrer damals gerade erst mit dem FC Burnley aus der Premier League abgestiegen.
Trotzdem entscheiden sich die Bayern-Bosse am Ende für ihn. Er sollte den großen FC Bayern München zurück in die europäische Elite führen. Bekanntermaßen verflog das anfängliche Misstrauen schnell und es entwickelte sich eine Welle des Erfolgs für den deutschen Rekordmeister, die Experten, Fans und auch die Konkurrenz staunen ließ.
Der Wandel vom angeblichen Notnagel zur perfekten Trainerlösung verlief so rasant, dass selbst die so oft kritischen Klublegenden kaum hinterherkamen. Gerade in der aktuell laufenden zweiten Saison von Kompany auf der Bayern-Bank scheint das Team unaufhaltbar. So könnten auch einige alte Rekorde demnächst von Kane, Olise und Co. gebrochen werden.
Vom Notnagel zum Erfolgsgaranten: Kompanys bisherige Zeit beim FCB
Zu Beginn seiner Amtszeit bei den Bajuwaren prasselte also viel Skepsis auf Kompany ein. Die Medien und auch die eigenen Fans waren alles andere als restlos vom Erfolg des Belgiers beim deutschen Rekordmeister überzeugt.
Doch mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Selbst ehemalige Klublegenden, die eigentlich eher dafür bekannt sind, auf den FCB draufzuhauen, wenn es nicht läuft, bekennen sich heute als echte Kompany-Fans. Bei Bayern bedeutet klubinterne Anerkennung traditionell viel, und dass Stimmen wie Eberl, Hainer oder Rummenigge ihn innerhalb weniger Monate öffentlich als Glücksgriff bezeichneten, hat Symbolcharakter.
So scheint der FC Bayern München mit Kompany die wohl bestmögliche Lösung auf der Trainerbank gefunden zu haben, wie Mario Basler LeoVegas erklärte. In dem Interview lobt Basler den FCB-Coach in höchsten Tönen. Seine Ausstrahlung, sein klarer Führungsstil und natürlich in erster Linie der sportliche Erfolg auf dem Spielfeld hätten ausreichend Argumente für die jüngst vollzogene Vertragsverlängerung geliefert, die mittlerweile völlig logisch erscheint.
Die beeindruckende Bundesliga-Bilanz: Historische Erfolgsquote in Rekordzeit
Kompany als FCB-Coach liefert Zahlen, die beeindrucken. 34 Siege in 44 Bundesliga-Spielen und nur zwei Niederlagen. Das ergibt eine Siegquote von knapp unter 80 Prozent. Es ist ein Wert, mit dem sich Kompany in die Nähe der Guardiola-Sphäre schiebt. Das sorgt für eine bayerische Dominanz, die wirkt, als wäre die verpasste Meisterschaft in der Saison 23/24 nie passiert.
Auch die Torausbeute ist eine Ansage. Über 130 Tore erzielten die Bayern in 44 Bundesliga-Spielen unter Kompany. Offensiv wirkte die Mannschaft unter dem belgischen Coach unaufhaltsam. Dazu gehören viel Tempo, Vertikalität und stets der Mut zu riskanten Pässen, um immer wieder für Gefahr vor dem Tor des Gegners zu sorgen.
Die eigene Defensive ist trotzdem kein Nebenschauplatz. Auch hier weisen die Bajuwaren unter Kompany erstaunliche Daten auf. Nur 36 Gegentore und 22 Spiele ohne Gegentreffer zeugen von einer defensiven Stabilität, die in der Bundesliga vergeblich ihresgleichen sucht. Dieser seltene Mix aus offensivem Spektakel und defensiver Stabilität prägt Kompanys erfolgreichen Stil.
Der Rekordstart in die aktuelle Saison
16 von 16 Pflichtspielen gewonnen – ein neuer europäischer Rekord. Dieser Auftakt des FCBs in die aktuelle Spielzeit übertraf den legendären Start des AC Milan aus den frühen 90ern und rückte den deutschen Rekordmeister auch außerhalb von Deutschland in die Schlagzeilen. 16 Pflichtspielsiege in Folge und dabei ein Torverhältnis von 56:11. Es ist die längste wettbewerbsübergreifende Siegesserie eines deutschen Teams überhaupt.
Bis zum jüngsten 2:2-Unentschieden bei Union Berlin las sich die bisherige Saisonleistung der Elf von Vincent Kompany also wie der Versuch eines Teams, eine perfekte Saison zu spielen. Doch auch dieses jüngste Unentschieden wird den FCB vermutlich nicht umhauen. Vielmehr geht die Jagd nach neuen Rekorden weiter.
Was macht den FC Bayern München unter Kompany so stark?
Wenn Führungsspieler und Leistungsträger wie Jonathan Tah, Manuel Neuer oder Harry Kane ungewohnt offen über Kompanys unglaubliche Fähigkeit, Menschen zu erreichen, sprechen, wird schnell deutlich, wie sehr die gesamte Mannschaft hinter ihrem Trainer steht. Das gab es zuletzt nicht häufig. Immer wieder scheiterten Trainer beim FCB daran, aus den vielen hervorragenden Einzelkönnern eine echte Mannschaft zu formen.
Kompany gelingt dies. Er überzeugt nicht durch laute Parolen, sondern durch Klarheit und einen respektvollen Umgangston. Der junge Coach definiert die Erwartungen an seine Spieler klar und verteilt die Rollen im Kader mit großer Führungsstärke. So wirkt das durchaus komplexe Konstrukt FC Bayern München mittlerweile wieder wie eine geschlossene Einheit.
Dazu kommt, dass das Team einen scheinbar nie endenden Erfolgshunger zeigt. Es greifen Automatismen ineinander, Fitnesswerte stimmen und das Gefühl, jedes Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, ist jederzeit spürbar. Diese Gewinnermentalität schien der FCB zwischenzeitlich verloren zu haben. Unter Kompany scheint sie wieder da zu sein.
Die Rolle einzelner Top-Stars
Natürlich geht es im Fußball letztlich immer um die Mannschaft. Trotzdem stechen auch beim FCB einige Leistungsträger besonders hervor – so wie etwa Top-Torjäger Harry Kane. 75 Tore in 73 Spielen sind eine Bilanz, die selbst in einem Verein mit einer langen Tradition an erfolgreichen Torjägern heraussticht.
Die taktische Ausrichtung unter Kompany passt ideal zu seinem Spiel. Der dominante, vertikale Spielstil von Kompany bringt Kane immer wieder in Positionen, in denen er sein unglaubliches fußballerisches Repertoire zeigen kann. So ist auch Harry Kane selbst natürlich auf Rekordjagd.
In seiner ersten Bundesliga-Saison verpasste er den Rekord von Robert Lewandowski noch knapp. Seine 36 Saisontore reichten damals nicht an die 41 Tore von Lewandowski in der Rekordsaison 20/21 heran. Doch aufgeben wird der englische Torjäger natürlich nicht. In dieser Saison wird es Kane erneut versuchen. Mit 13 Saisontoren in 10 Bundesliga-Spielen befindet er sich bereits auf einem guten Weg.
Welche Rekorde kann der FCB unter Kompany noch jagen?
Mit den aktuellen Leistungen scheint es für die Bajuwaren keine Grenzen mit Blick auf die eigenen Erfolge zu geben. So öffnen sich auch Türen zu einigen Bundesliga-Bestmarken, die zuvor nahezu unantastbar schienen.
Die 19 Siege am Stück, die längste Serie ohne Niederlage mit 53 Spielen, die früheste Meisterschaft am 27. Spieltag, der größte Meistervorsprung mit 25 Punkten oder auch die berühmte 100-Tore-Marke könnten für den FC Bayern München in den Bereich des Möglichen kommen, wenn die Leistung des Teams auf einem ähnlichen Niveau bleibt.
Natürlich wird nicht jeder dieser Rekorde in dieser Saison gebrochen. Doch allein, dass darüber gesprochen wird und es für den FCB unter Kompany nicht völlig illusorisch erscheint, solche Rekorde zu brechen, ist ein Ausdruck der Bewunderung für die aktuellen Leistungen.
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