Die Klubs der Challenge League lehnen eine Aufstockung der Challenge von 10 auf 12 Mannschaften, die im Raum stand, an einer ausserordentlichen Generalversammlung ab.

Allerdings stimmen sie verschiedenen Reformschritten, die zur Stärkung der Nachwuchsförderung in der Challenge League führen sollen, zu. Hauptziel ist es, dass die Entwicklung der lokal ausgebildeten Spieler stärker im Fokus stehen.

In erster Linie soll dies über das an der Versammlung verabschiedete Paket über finanzielle Anreize und über reglementarische Anpassungen für die zweithöchste Schweizer Liga geschehen, wie die Swiss Football League mitteilt.

Konkret zählen dazu ein Bonus-/Malus-System für den Einsatz von Schweizer U21-Spielern in der UBS Youth Trophy, die Reduktion der Kontingentsliste von 21 auf 20 Plätze ab der Saison 2027/28 sowie die Verpflichtung zur Anstellung eines vollamtlichen Cheftrainers.

Ausserdem beschlossen die Klubs eine generelle Erhöhung der Ausbildungsbeiträge bei Transfers von nicht lokal ausgebildeten Spielern. Damit soll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, heimische Talente gleicher Qualität zu bevorzugen. Alle Massnahmen treten gestaffelt ab der Saison 2026/27 in Kraft.

Der Antrag auf eine Aufstockung der Challenge League von 10 auf 12 Klubs ab der Saison 2027/28 hat die notwendige Zweidrittelmehrheit hingegen klar verpasst. Das derzeitige Format bleibt somit bestehen.

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