Die grössten Markenpartnerschaften mit europäischen Fussballvereinen
Bis auf wenige Ausnahmen zieht nichts auf der Welt eine grössere Zuschauermasse an als der europäische Fussball. Das, was auf dem Spielfeld passiert, ist nur ein kleiner Teil davon. Tatsächlich besteht der Profisport dieser Monarchie aus Allianzen mit Marken, die Hunderte von Millionen Dollar zuschiessen – an die reichsten Mannschaften und Ligen.”
Die entscheidenden Deals moderner Zeiten
Um den modernen Fussball zwischen dem 20. und 21. Jahrhundert zu verstehen, müssen Sie sich seine wichtigsten Partner in einer kurzen Übersicht ansehen. Fotos vom Heben von Trophäen – sei es in La Liga, der Premier League, der Serie A oder durch den Einsatz der Bundesliga. Es gibt Marken, die sich dem unvorstellbaren Wettrüsten dieser Wettkampf-Giganten verschrieben haben. Und tatsächlich machen sie einen Grossteil vieler Wunder möglich.
Da sind zum Beispiel die Spanier, die bereits in ihrem Heimatland von einem Tech-Giganten vermarktet werden. Real Madrid hat gerade über den Luxuseinzelhändler Carrefour eine Einigung über die Kraftstoffherstellung erzielt – mit einer wechselhaften Geschichte und schließlich auf der Suche nach einem stabilen Haushaltsbudget.
Der FC Barcelona hat auf der offiziellen Sportwetten-Seite für den asiatischen Markt seinen grössten untypischen Märtyrer gefunden. Der italienische Fussball wird rehabilitiert, indem er Spielpartner fröhlich zur Schau stellt, um vom Casino Geber zur Plattform zu konvertieren.
Englische Vereine halten an Rabatten fest, indem sie Partnerschaften eingehen, Auszeichnungen erhalten und sich durch mutiges Auftreten mit Wall-Street-Buchmachern oder australischen Investoren engagieren.
Die grössten Namenspartnerschaften im Fussball
Lukrative Geschäfte entstehen hauptsächlich durch Trikotsponsorings und den Verkauf von Namensrechten an Stadien. Adidas und Nike sind die grössten Sponsoren, doch auch Untermarken sind nachgezogen, um sich in den grössten Ligen einen Namen zu machen und das Werbepotenzial der Fussballwelt optimal zu nutzen.
Ein solcher Deal ist die Partnerschaft von Paris Saint-Germain mit dem Nike-Label Jordan Brand. Während die Marke in der Vergangenheit für begehrte Produkte mit einer sehr begrenzten Produktpalette stand, wurde das dunkle, raffinierte Jordan-Logo nun auf ihren Trikots verwendet.
Eine der stärksten Marketingkampagnen der letzten Jahre, die Mode und Fussball vereint, ist die von Jordan Brand und Paris Saint-Germain. Ebenso hat die Fluggesellschaft Emirates eine Marke etabliert, die nun eng mit dem Fussball verbunden ist, da sie langfristige Trikotsponsorings mit mehreren erstklassigen Mannschaften wie Arsenal, Real Madrid und Paris Saint-Germain eingegangen ist.
Manchester United hat einen Vertrag abgeschlossen, bei dem der deutsche Software-Riese TeamViewer im Jahr 2021 als Haupttrikotsponsor auftritt. Diese Partnerschaft verschafft dem Old Trafford eine starke Einnahmequelle und hilft TeamViewer, seine Markenbekanntheit weltweit zu steigern.
Noch bevor und während Spotify einen der weltweit erfolgreichsten Deals in seiner Geschichte abschloss, vereinbarte das Unternehmen einen Neujahrs-Deal, bei dem es dem FC Barcelona 70 Millionen Euro pro Jahr zahlt, was dem Streaming-Giganten erhebliche Gewinne ermöglicht.
Standard Chartered zahlt Liverpool jährlich 52 Millionen Euro, um die globale Aufmerksamkeit eines der grössten Fussballvereine zu nutzen. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Bankdienstleistungen der internationalen Öffentlichkeit und der nächsten Generation von Kunden anzubieten.
Der Automobilhersteller Jeep zahlt Juventus jährlich 45 Millionen Euro, unterstützt den Verein bei der Erreichung seiner Markenaspirationen und ermöglicht es dem US-amerikanischen Hersteller, mit einem der erfolgreichsten Teams Europas zu werben.
Ein Balanceakt zwischen Kommerz und Fussballkultur
Doch während Sponsoring-Deals die Kassen klingeln lassen, laden sie auch zur Kritik ein. Viele Fans fragen sich, ob der kommerzielle Einfluss nicht zu gross wird – auf Kosten der Tradition? Wenn Vereine gefühlt jedes Jahr vor dem Anstoss eine neue Fankollektion auflegen oder Partnerschaften eingehen, die der Vereinsidentität zu widersprechen scheinen, fühlen sich so manche Anhänger vor den Kopf gestossen.
Besonders schwer wiegt diese Kritik, wenn Wettanbieter die Fronten amerikanisieren. In England floriert das Geschäft mit Trikotsponsoring durch Glücksspielbetreiber oder Wettpartner besonders. Doch dies hat eine gewisse Zügellosigkeit im Umgang mit Wettbuden verursacht.
Es ist kein Wunder, dass viele verantwortungsvolle Ligen europaweit diesem Trend mit Einschränkungen für mögliche Werbung durch Trikotsponsoring entgegenwirken möchten. Doch die finanziellen Anreize sind verlockend, und die Regeln scheinen flexibel – schliesslich möchte niemand auf die lukrativen Einnahmen verzichten.
Rückschau
Markenpartnerschaften mit finanzstarken Sponsoren sind im europäischen Fussballalltag unverzichtbar geworden. Sie finanzieren die Entwicklung von Supertalenten, verbreiten den Vereinsmythos global und bieten kommerzialisierte Inhalte über die Idole der Fans.
Aber sie schaden den Träumen von Herz und Tradition, während sie eure Neugier für andere Deals mächtig anregen. Wie so oft in der Branche ist auch beim Trikotsponsoring nicht alles Gold, was glänzt. Mancher Deal hat das Zeug, Schatten über euren Verein zu werfen. Doch wird es nicht lange unbeachtet bleiben, wird die Mannschaft gewiss dazu animiert, ein bisschen mehr ‚Big Business‘ ins Spiel zu bringen.
Disclaimer: Gesponserter Artikel












