Nach der bitteren Enttäuschung in den Europa League-Playoffs kocht es beim FC Basel auch intern. Trainer Ciriaco Sforza nimmt Stellung zu den kritischen Worten von Valentin Stocker.

Der FCB-Captain meinte im Interview mit «blue», dass in den vergangenen Jahren sicherlich an Qualität verloren ging. Ausserdem sei die Freude auf dem Platz nicht mehr vorhanden. Sforza sieht es anders: «Ich sehe, dass im Training die Freude vorhanden ist. Jeder muss sich jetzt nach dieser Niederlage selbst hinterfragen, ob er das Beste für den Verein gab.»

Über die Qualität zu diskutieren sei müssig: «Es bringt jetzt nichts, zu jammern. Momentan haben wir die Spieler, die hier sind.» ZSKA Sofias Trainer, der nach dem 3:1-Sieg im St. Jakob-Park davon sprach, dass der Super League-Klub den Gegner unterschätzt haben könnte, stimmt Sforza ebenfalls nicht zu: «Unterschätzt? Überhaupt nicht. Ich habe heute 70 Minuten lang einen konzentrierten FCB gesehen.»

Für den neuen FCB-Trainer gilt es nun nach vorne zu blicken. Die Meisterschaft und der Cup blieben noch, meint er: «Diese beiden Ziele haben wir noch – und die werden wir jetzt angreifen!»

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