Der FC St. Gallen hätte fast auf einen seiner besten Spieler verzichten müssen: Carlo Boukhalfa wäre beinahe zum Afrika-Cup gereist.

Carlo Boukhalfa wäre fast zum Afrika-Cup mitgenommen worden. «Mein Opa ist Algerier, er ist damals nach Deutschland ausgewandert. Letztes Jahr gab es Gespräche, aber der Kontakt ist dann abgeflacht», berichtet der Spieler des FC St. Gallen bei «blue Sport». «Deshalb bin ich leider nicht dabei. Wer weiss aber, was in Zukunft passiert.»

Weshalb man sich gegen ihn entschieden habe, wisse er nicht, sagt er. «Man hat es mir nicht begründet. Aber da sind viele starke Spieler, die Qualität in der algerischen Nationalmannschaft ist sehr hoch», so Boukhalfas Einschätzung.

Für den FC St. Gallen wäre es ein schmerzlicher Verlust gewesen. Die Espen holten Boukhalfa im vergangenen Sommer ablösefrei aus St. Pauli – und der 26-Jährige schlug in der Ostschweiz voll ein.

Extrem lauf- und kampfstark, aber auch torgefährlich präsentiert sich Boukhalfa. Acht Treffer hat er bisher seinem Super-League-Konto gutschreiben lassen. Damit ist er zusammen mit Sturmjuwel Alessandro Vogt der treffsicherste in St. Gallen. Hinzu kommen zwei Assists.

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