Cheveyo Tsawa ist für den FC Zürich im Sommer eine Art Goldesel. Der Verkauf des Eigengewächses soll die entstandenen finanziellen Lücken schliessen. Eine Wechselspur führt weiterhin zum FC Brügge.

Zwei Spiele bleiben dem FC Zürich noch, um eine komplett vermasselte Saison doch noch irgendwie versöhnlich abzuschliessen. Wobei das angesichts des aktuellen Tabellenstands, der FCZ belegt in der Relegation Group lediglich Platz 4, nur sehr schwer möglich sein wird.

Cheveyo Tsawa befindet sich auf Abschiedstournee. Wie 4-4-2.ch schon vor über zwei Monaten berichtet hat, treibt der aktuelle U21-Nationalspieler der Schweiz seinen FCZ-Abgang voran. Doch wohin könnte es den so talentierten Mittelfeldspieler im Sommer verschlagen?

Brügge trifft sich mit FCZ wegen Cheveyo Tsawa

Nach Informationen von 4-4-2.ch führt bei Tsawa eine Wechselspur weiterhin zum FC Brügge. Die Belgier haben sich vor etwa drei bis vier Wochen mit Zürcher Abgesandten getroffen und dabei bekräftigt, das Interesse an Tsawa mitnichten verloren zu haben.

Brügge hatte den 19-Jährigen schon im vergangenen Wintertransferfenster konkret auf dem Schirm. Die Bewunderung für den Shootingstar hat aufgrund der vergeblichen Bemühungen keinesfalls eine Delle bekommen. Ob Brügge mit einem halben Jahr Verspätung den Zuschlag erhalten wird, ist aber noch offen.

Tsawa weckt in halb Europa Begehrlichkeiten, das benachbarte Italien gilt ebenso als interessante nächste Destination wie eine Veränderung zu einem Teilnehmer aus der deutschen Bundesliga. Aus den beiden Topligen gibt es allerhand Bekundungen, zu Papier gebracht worden ist bisher allerdings kein Interesse.

Tsawas Vertrag beim FCZ ist noch vier Jahre bis 2030 gültig, eine bessere Verhandlungsposition gibt es aus Zürcher Sicht nicht. Nach aktuellem Stand liegt die Ablöseforderung im Sommer bei rund fünf Millionen Franken.

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