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4-4-2
Vergleich mit Topligen News

FCZ-Profi Moritz Leitner: “Die Super League wird kleiner gemacht als sie ist”

Der deutsche Mittelfeldspieler Moritz Leitner läuft seit dieser Saison für den FC Zürich auf. Vor seinem Engagement in der Super League war er auch schon in der Bundesliga und in der Premier League aktiv. Den Schweizer Fussball hält der Mittelfeldprofi insgesamt für unterschätzt.

Die Super League zählt im internationalen Vergleich nach wie vor zu den kleinen Ligen. Das Niveau hier ist aus Sicht von Leitner aber nicht zu unterschätzen, wie dieser im Interview mit “Transfermarkt” betont: “Natürlich ist die Schweiz ein kleineres Land, und der Fussball hat nicht einen solchen Stellenwert wie in England. Aber man darf die Liga auf keinen Fall unterschätzen. Es gibt super Spieler und Vereine mit Qualität, dazu einige sehr gute Trainer. Deswegen wird die Super League kleiner gemacht, als sie wirklich ist.”

Trotz eines weiterlaufenden Vertrags bei Norwich City entschied sich der 28-jährige Mittelfeldspieler im Sommer für einen Wechsel zum FCZ. Für den früheren BVB-Profi war es vor allem wichtig, endlich wieder regelmässig spielen zu können: “Ich hatte ja noch einen laufenden Vertrag, es ging mir also nicht schlecht. Aber ich wollte einfach wieder Fussball spielen. Klar war es wegen der Corona-Umstände nicht so einfach, eine Lösung zu finden. Deswegen war ich das eine Jahr noch bei Norwich, habe meine Verletzung auskuriert und war nicht so happy. Letztlich liegt es immer am Spieler, dass er Lust hat zu kicken und Qualität mitbringt. Vielleicht muss man auch mal in den sauren Apfel beissen und zu einem Verein und in eine Liga gehen, die vor fünf, sechs Jahren noch nicht vorstellbar waren.”

Leitner bestätigt, dass er auch Angebote aus anderen Ländern hatte. Für den FC Zürich sprach letztlich auch die Sprache und Kultur, die er sich in ähnlicher Weise aus Deutschland gewohnt ist: “Sprachlich und kulturell wollte ich nach der schwierigen Zeit so schnell wie möglich Fuss fassen. Ich wollte mich nicht erst lange eingewöhnen müssen in einem Land, in dem ich mich nicht so gut auskenne.”

Mit dem FCZ habe es von Beginn weg “super Gespräche” gegeben. Zudem wusste er, dass mit André Breitenreiter ein Trainer im Amt ist, “der weiss, was er will und mich wieder auf mein Niveau heben kann. Das hat gut gepasst.”

Ob er sich richtig entschieden hat, werde man im Laufe der Zeit sehen: “Stand jetzt bin ich happy. Die Stadt, der Verein und das Umfeld sind überragend für mich in meiner Situation. Und bislang haben wir die ganze Schweiz ein wenig überrascht. Der Trainer und das Team haben daran einen grossen Anteil.”

  psc       29 Oktober, 2021 13:08
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