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FCZ-Boss spricht über Willy Gnonto und Becir Omeragic

In Assan Ceesay und Ousmane Doumbia hat der FC Zürich bereits zwei seiner Galionsfiguren an andere Klubs abtreten müssen. Willy Gnonto und Becir Omeragic sind zwei weitere Personalien, die auf dem Transfermarkt gehandelt werden. Präsident Ancillo Canepa gewährt einen Einblick in sein Innenbleben.

An diesem Samstag (18 Uhr) startet der FC Zürich mit dem Knallermatch beim BSC Young Boys in die neue Saison. Willy Gnonto (18) und Becir Omeragic (20) werden dann noch im Aufgebot des Meisters vermerkt sein, stehen aber bei unzähligen Klubs auf der Pendenzenliste. Dessen ist sich auch Präsident Ancillo Canepa bewusst.

«Da muss man nicht gross fantasieren, plötzlich interessieren sich Klubs aus Italien, England, Spanien und Deutschland für dich, dann macht man sich natürlich seine Gedanken», sagt Canepa bei «blue Sport» über Gnonto. Natürlich im vollen Bewusstsein, dass der FCZ bei einem ernstzunehmenden Angebot eines anderen Klubs ohne Chance wäre, Gnonto zu halten.

Handlungsdruck besteht aufgrund des nur noch bis 2023 datierten Arbeitsvertrags grundsätzlich. Canepa sagt aber: «Die Rahmenbedingungen müssen für uns stimmen. Für ihn wäre es sicher gut, wenn er noch ein Jahr beim FC Zürich bleiben würde, um weitere Erfahrungen zu sammeln.» Auf ein weiteres Jahr in Diensten des Schweizer Meisters hofft Canepa freilich auch bei Omeragic.

Canepa sei sich darüber im Klaren, dass sich Omeragic «auf der Watchlist» von anderen Vereinen befinde. «Die Situation ist völlig offen, wenn es Angebote gibt, die marktkonform sind, werden wir uns Gedanken machen und sonst werden wir das cool und unaufgeregt verfolgen.» Omeragics Vertrag läuft ebenfalls 2023 aus.

  aoe       16 Juli, 2022 14:09
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