Nyon-Siegtorschütze Leorat Berga verteidigt Provokation gegen Südkurve
Stade Nyonnais hat sich im Cup-Sechzehntelfinal im Penaltyschiessen auf dramatische Art und Weise gegen den FC Zürich durchgesetzt. Nach dem Sieg der Romands provoziert Siegtorschütze Leorat Bega mit einem ausgelassenen Jubel direkt vor den Gästefans den FCZ-Block. Sein Verhalten hält er nicht für problematisch.
Die Situation hätte rasch eskalieren können: Die FCZ-Fans hätten den Platz problemlos betreten können. Tatsächlich ist der Ärger der Zürcher Supporter, von denen viele üblicherweise in der Südkurve stehen, verständlicherweise riesig. Dennoch verhalten sich viele nach kurzem Ärger eher deeskalierend – wie auch die Spieler. Die Szenerie beruhigt sich wieder.
Bega hinterfragt seine Provokationen nicht. «Das war nur Spass, um zu necken. So ist das eben im Fussball. Wenn sie ein Tor schiessen, necken sie uns auch», wird der Mittelfeldspieler, der den letzten Penalty mittels Panenka versenkt hatte, von «Blick» zitiert. Und weiter: «Die Fans haben uns während des ganzen Spiels ausgepfiffen, da können wir auch etwas machen. Da ist nichts Böses dabei.»
Für seinen Schuss zum Sieg hatte er von Beginn weg einen klaren Plan: «Ich wusste von Anfang an, dass ich einen Panenka schiessen würde, weil ich überzeugt war, dass der Torhüter nicht damit rechnen würde.» Tatsächlich hechtete FCZ-Keeper Yanick Brecher in die falsche Ecke, was aus Nyon-Sicht zum Erfolg führte.












