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"Geld war nie das Problem" News

Saudischer Klubpräsident bestätigt Verhandlungen mit Ronaldo

Der Präsident des saudischen Klubs Al-Hilal, Fahad ben Nafe, bestätigt öffentlich, dass er im Sommer mit Cristiano Ronaldo bzw. dessen Berater Jorge Mendes in Verhandlungen stand.

Medienberichten zufolge boten die Saudis dem 37-jährigen Portugiesen ein unfassbares Gehalt von 242 Mio. Euro für zwei Jahre. Indirekt bestätigt ben Nafe dies auf dem Youtube-Kanal «Thamanya»: «Ja, wir haben mit Ronaldo verhandelt. Das Problem war nie das Geld. Al Hilal ist in der Lage, alle Welt-Stars zu verpflichten.» Ronaldo entschied sich aber gegen den Wechsel nach Saudi-Arabien und blieb in Europa bei seinem Verein Manchester United.

Ein weiterer Grund: Gegen Al-Hilal wurde eine Transfersperre verhängt, nachdem der saudische Nationalspieler Mohamed Kannos im Winter bei Al-Nassr unterschrieb, nachdem sein Vertrag bei Al-Hilal ausgelaufen war. Anschliessend unterzeichnete er aber auch noch einen Vertrag für Al-Hilal und spielte sogar wieder für seinen alten Klub. Ein klarer Verstoss gegen die Transferregularien der FIFA.

Ben Nafe beschreibt das Problem wie folgt: «Das Problem lag in der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs, der uns daran hinderte, Spieler zu verpflichten. Wir hörten jedoch nicht auf zu verhandeln und versuchten, die Endphase der Verhandlungen bis zur Aufhebung der Sanktion hinauszuzögern.»

  psc       28 September, 2022 11:02
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